Wie aus Wodka Wodka ,Please wurde

Es soll eine kurze Geschichte werden, wie die Zugabe eines kleinen Please mit scheinbar falsch gesetztem Komma das Leben vieler, insbesondere uns, veränderte. Es soll aber auch eine Geschichte werden, die Mut, Mut zum Wodka, machen soll in einem Land, wo der Betreffende immer noch einen zweifelhaften Ruf genießt oder wohl eher ertragen muss.

Happy Birthday, Wodka ,Please

In dem Sinne ist es vielleicht wichtig, zu erwähnen, dass Wodka ,Please am 11. September 2018 ganze und stolze drei Jahre alt wurde. An diesem Tag im Jahr 2015 ging unser Shop online.
Das damalige Sortiment konnte sich nicht nur sehen lassen, es war auch Ausdruck echter Überzeugung, denn bis heute haben wir uns an einen Grundsatz gehalten: Wir verkaufen nur Wodka, den wir selbst auch trinken. Dieser „Mut zur Lücke“ ist kein Selbstzweck. Kunden unseres Shops sollen wissen, dass sie praktisch alles guten Gewissens probieren können, ohne sich übergeben zu müssen – über Geschmack lässt sich natürlich nicht streiten.

Am Anfang stand der Name

Aber bevor auch nur ein Wodka das Licht der Welt im Onlineshop erblickte, musste ein Name her. Jeder, der einen Goldfisch, geschweige denn ein Kind, hat, weiß, was für ein diffiziles Geschäft die Namensfindung ist… und vielleicht auch, wie wenig man Freunde und Familie an diesem Prozess beteiligen kann und sollte (zum eigenen Schutz meist). Nun waren wir zu dritt, was die Sache auch nicht unbedingt besser macht. Die Anzahl der Domains, die auf Wodka ,Please weiterleiten, zeugt noch heute vom Ausmaß der namentlichen Möglichkeiten, die damals im Raum standen (Stichwort: W wie Wodka).

Letztlich einigten wir uns auf den entscheidenden Einwurf, der alle überzeugte: Wodka ,Please. Es klingt nach Aufforderung und Liebe zugleich, nach Sehnsucht und nach Bestätigung. Das Komma wiederum verschiebt die Perspektive: die Perspektive auf Wodka in unserer (deutschen) Gesellschaft, vom Saufen zum Genießen, vom gesichtslosen Fusel zum gehobenen Wässerchen.

Vor dem Anfang stand die Idee

Und eigentlich geht es vor allem um die Idee, denn sie ist es, nach der der Laden läuft: dem Wodka seinen Platz an der (brennenden) Spirituosensonne (wieder) zu geben. Natürlich hatten wir eine gewisse familiäre „Vorbelastung“, die uns eine Disposition zur Wodkafirmengründung praktisch in die Wiege legte. Agnieszka und Magdalena sind beide Polinnen, die guten Wodka kennen und lieben. Victor ist Halbfranzose und damit ein bewanderter Genießer.
Aber um den Schatz, der im Wodka steckt, zu entdecken, braucht man keine Vorgeschichte. In der Hinsicht rennen wir offene Türen ein.

Wodka ist eine fantastische, vielseitige und gehobene Spirituose mit sehr langer Tradition und einer interessanten Geschichte, mit Charakter und Stärke.
Wodka zu verkaufen, ist ein ebenso faszinierendes Geschäft. Wenn man sich Letzteres als Pfad vorstellt, so würde man sagen: es ist vor allem ein mit vielen Gesprächen gepflasterter Weg. Überzeugungsarbeit. Basisarbeit. Aufklärung.

Aber es wirkt und das ist das Wichtigste. Vielleicht auch, weil Wodka und nicht Worte das letzte Wort haben. Guter Wodka überzeugt auch den letzten Skeptiker. Das ist zumindest unser Fazit nach ca. drei Jahren Direktkundenkontakt bei Wodka Tastings (im öffentlichen sowie privaten Raum), bei Bars, Restaurants und Hotels sowie auf Messen und natürlich am Telefon.

Fazit nach drei Jahren

Aber auch das sollte nicht das Abschlusswort sein. Das eigentliche Fazit ist, dass Wodka ,Please unser Herzensprojekt ist und wir sehr stolz darauf sind. Wir machen weiter und prophezeien: Wodka kommt… minimal als Welle, maximal als Tsunami. Aber er kommt.

In dem Sinne wünschen wir allen Wodka-Willigen heute, morgen oder übermorgen na zdrowie! Wodka ,Please trinkt auf euch.