Weißt du eigentlich, woraus Wodka hergestellt wird?

Rum wird aus Zuckerrohr, Whiskey meist aus Gerste, Tequila immer aus der blauen Agave hergestellt. Und Wodka? Hier ist die Sache etwas komplizierter, aber auch interessanter.

Vielleicht wissen diejenigen, die in der Schule aufgepasst haben, dass sich Wodka oder nennen wir es Alkohol prinzipiell aus allen stärke- oder zuckerhaltigen Ausgangsstoffen herstellen lässt.

Um dem Alkohol aber das wertvolle Prädikat „Wodka“ zu verleihen, bedarf es schon mehr. Gefragt sind hochwertige Rohstoffe, die der Spirituose einen eigenen Stempel aufdrücken. Gefragt sind also vor allem Getreide oder Kartoffeln. Diese Basisstoffe haben einen geschmacksintensiven Charakter.

 

Sogenannte Eastern Style Wodkas feiern Letzteren besonders: sie delektieren sich für die geübte Zunge wahrnehmbar an ihrem Rohstoff. Beachtenswerte Trendsetter unter den Eastern Stylers sind ungefilterte Wodkas. Sie stehen ganz nach dem Motto #nofilter für die naturbelassene, ungezähmte Kraft ihres Rohstoffs.

Western Style Wodkas hingegen verstecken ihre Herkunft gerne und geben sich betont neutral – damit sind sie die ideale Basis für Cocktails und Longdrinks.

Anders als bei anderen Spirituosen gibt es bei Wodka kein Reinheitsgebot. Dennoch müssen alle Wodkas, die nicht aus Getreide oder Kartoffeln gewonnen wurden, gekennzeichnet sein. Heutzutage (aber auch schon früher) wird gerne experimentiert: es gibt Wodka aus Weintrauben, Wodka aus Vogelbeeren, Wodka Äpfeln etc.

Übrigens gilt eine Spirituose erst als richtiger Wodka, wenn sie einen Alkoholgehalt von mindestens 37,5% aufweist.

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